Mittwoch, 1. April 2015

Kunst ist Geschmacksache

Wir haben einen Wochenendtrip in Rotterdam hinter uns HIER nachzulesen, dabei waren wir u.a. auch im Museum Boijmans van Beuningen. Ich wollte mir einige der großen Meister ansehen  - das war auch sehr interessant. Aber als wir aus den Räumlichkeiten der Klassiker herauskamen stellte ich fest, dass  mein Kunstverständnis doch begrenzt ist. Keine Frage, das Museum ist wirklich sehenswert auch das Außengelände. Aber wenn ich dann drei zusammengeknüllte Pullis aus der Altkleidersammlung unter einer großen Plexiglaskuppel liegen, Fettklumpen, Fleischbrocken an einer Wäscheleine oder in einem riesigen Raum werden an allen Wänden kurze, schwarzweiße  FilmSzenen die sich  wiederholen gezeigt. Etwa eine Barbusige die sich mit einem 120 Kilomann einem Boxkampf liefert oder Einer der einen esotherischen Tanz vorführt - sorry, damit kann ich einfach nichts anfangen.  Installationen, Plasticen und Choreographische Videokunst ist nicht mein Ding - ich verbinde Kunst immer noch mit Handwerk. Aber wie gesagt - Kunst ist relativ.

Da gefällt mir das schon viel besser: Wir waren zu dritt in Aschaffenburg unterwegs. Dort fand zum 5. Mal Kunst im Quartier statt. Über 60 Künstler präsentierten an über 40 Orten ihre Werke. Es ging zwar über 2 Wochen, aber die ganze Dichte des Geschehens und die Vielfalt an Kreativität zeigt sich „nur“ am Kultursonntag, dem 15. März. Die Werke standen in Schaufenstern oder in Galerien und machen die Straßen am Bahnhof zu einer Galerie.Wir haben die breite Palette gar nicht komplett geschafft aber hier ein ganz kleiner Ausschnitt:

StreetArt der besonderen Art:





 

In der kleinen Galerie Dering stellten  Marc Robitzky und Gerd Sendelbach ihre Werke aus. Robitzky präsentierte grafische Zeichnungen mit viel Liebe zum Detail und Gerd Sendelbach stellte mal wieder seine "Satire im Glas" vor. Figuren aus Gips, Draht und Papier, die die in einem Einmachglas eben Satire zum Schmunzeln zeigen. Neben seinen grafischen Arbeiten gestaltet Marc Robitzky auch Kinderbücher. Unter anderem auch Stadtführer aber eben kindgerecht in Bilderbuchform. Wirklich tolle Arbeiten.




 


 





 Mit "Indoorgardening" präsentierte Kerstin Schweitzer das Grüne in der Stadt gemalt anders...







...und Peter Imgrund  zeigt dass die Aschaffenburger ebenfalls vom Affen abstammen. Übrigens... es lohnt sich mal auf die Seite von Peter zu gehen. Er gestaltet unheimlich schöne Arbeiten aus Stein und Metall.



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